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Neurologie und Sozialpädiatrie

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Neurologie und Sozialpädiatrie

ADHS

Zunächst einmal seien hier vier Vorurteile zitiert:

  • AD(H)S ist eine Modeerscheinung
  • AD(H)S ist eine Erfindung der Pharmaindustrie, um Psychostimulantien an Kinder zu verkaufen.
  • AD(H)S ist ein Deckmantel für fehlende Erziehung.
  • Wer AD(H)S-Medikamente verschreibt/verabreicht, vergiftet kleine/seine Kinder.

Weit gefehlt: Jeder, der den alten „Struwwelpeter“ aufmerksam gelesen hat, hat Facetten des ADHS darin erkennen können: Die Sozialverhaltensstörung, die motorische Unruhe, die Unaufmerksamkeit etc. Das Buch ist von 1845!

Kinder, die in der Schule nicht mitkommen, ständigem Druck ausgesetzt sind und keine Freunde finden, sind nach Definition der Weltgesundheitsorganisation krank. Ziel einer AD(H)S-Diagnostik ist festzustellen, ob, nicht dass- ein Kind ein AD(H)S hat.

Hat ein Kind ein AD(H)S, muss mit allen Beteiligten ein „multimodales Therapiekonzept“ erarbeitet werden. Dabei können dann auch eventuell Medikamente ihren Stellenwert haben.

Entwicklungstests

Diese dienen der Überprüfung des Entwicklungsstandes und erfassen unter anderem auch Merkmale wie Konzentrationsfähigkeit. Die Tests sind an verschiedene Altersstufen angepasst und ermöglichen so den Vergleich mit Gleichaltrigen, zum Beispiel unter der Fragestellung einer schulischen Über- oder Unterforderung.

Hausärzte der Kinder und Jugendlichen

Kinder- und Jugendärzte sind zwar Fachärzte, aber im Vordergrund steht die hausärztliche Versorgung.

Entsprechend gehören dazu natürlich auch die „üblichen“ Erkrankungen wie:

  • die triefend rote Nase
  • Bauchweh, Durchfall, Erbrechen
  • Husten, Heiserkeit
  • der umgeknickte Fuß
  • usw.